Eine Einrichtung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Wohngruppen gestalten Adventsfenster

Veröffentlicht am: 21. Dezember 2019

„Worauf wartest du?“ – Mit dieser Frage haben sich in der Adventszeit zwei Gruppen im Salesianum auseinandergesetzt und dazu je ein Fenster gestaltet. Das eine befindet sich in der Wohngruppe Valdocco, das andere bei den Salesianern Don Bosco vor dem Speisesaal.

In der Wohngruppe Valdocco haben sich dafür fünf Jugendliche aus verschiedenen Gruppen und zwei Mitarbeiterinnen zusammengetan. Gemeinsam überlegten sie, auf was sie in ihrem Leben warten.

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Einer der Teilnehmer, Sajad Hashemi, gab uns Einblick in seine Ideen und Gedanken:

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„Ich habe mir als Erstes überlegt, dass ich eine Treppe zeichne, die hoch geht. Das Ende der Treppe steht dafür, dass man das Ziel erreicht hat. Aber am Ende haben wir uns mit den anderen gemeinsam dazu entschieden, dass es auch dazwischen Sachen geben soll, auf die wir warten und die wir erreichen wollen. Zu sehen waren zum Beispiel Kinder, Auto, Führerschein, gute Zeugnisse, Freiheit, glücklich zu sein usw. Und ganz am Ende gibt es eine Tür, die größer ist als die anderen Türen. Die ist unser größtes Ziel und das kann bei jedem von uns unterschiedlich sein.“

Um mit den Treppenstufen die Höhen und Tiefen darzustellen, sollten sie also bewusst nicht immer linear nach oben verlaufen. Jeder Teilnehmer hat beim letzten Fenster dann seinen Handabdruck hinterlassen – alle Hände zusammen symbolisieren die Gemeinschaft und ein gelingendes Miteinander.

Präsentation der Ergebnisse

In der Woche vor Weihnachten wurde das Fenster dann im Salesianum präsentiert. Die Gruppe Valdocco hat dazu am Abend des 16. Dezembers alle Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden, Mitbrüder und Gäste des Hauses in die Wohnküche der Gruppe eingeladen. Es gab weihnachtliche Musik, Punsch, Plätzchen und Nüsse. Das Fenster wurde mit einer Lichterkette und Teelichtern ein wenig beleuchtet. Zwei Jugendliche, die das Fenster mitgestaltet haben, erzählten zu Beginn etwas über ihre Ideen und ihre Gedanken beim Malen. Anschließend wurden Lieder gesungen und es kam zu einem gemütlichen Ausklang des Abends.

Text: Anna-Lena Koalick