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1861 gründete Don Bosco den Orden der Salesianer Don Boscos, inzwischen
der drittgrößte katholische Orden der Welt. Hier seine Geschichte:
Johannes Bosco wurde 1815 in Becchi bei Turin (Norditalien) als Sohn armer Bauern geboren. Durch seine gläubige Mutter erhielt er eine religiöse Erziehung. Schon sehr bald hatte er den Wunsch, Priester zu werden. Nach dem frühen Tod seines Vaters übernahm ein Stiefbruder die Stelle des Familienoberhauptes, der Johannes lieber in einer Lehre als beim Studium sah. Erst mit 16 Jahren konnte Johannes Bosco eine höhere Schule besuchen.
1841 empfing er die Priesterweihe. Schon als Kaplan nahm er sich besonders der Kinder und Jugendlichen an, die alleine waren und Hilfe brauchten. Von Anfang an kamen zu seinen Gottesdiensten immer viele junge Menschen, mit denen er sich auch nach der Messe noch traf. Er unterhielt sich mit ihnen, unterrichtete sie im Katechismus, oder ging mit ihnen auf einen Platz zum Ballspielen.
1861 gründete er den Orden der Salesianer Don Boscos, inzwischen der drittgrößte katholische Orden der Welt. Einige Jahre später rief er zusammen mit Maria Mazzarello die Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern ins Leben.
Als Don Bosco am 31. Januar 1888 in Turin starb, war der Priester und Erzieher weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
1934 wurde er heilig gesprochen.
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