Jugendwohnheim Salesianum München - Zur Startseite Don Bosco
Jugendwohnheim München Salesianum Wohnheim für Auszubildende Männliche und weibliche Auszubildende München Kontakt Salesianum Jugendwohnheim München

Offene Türen im SALES am Abend der Begegnung



Am 21.06.2007 fand im Salesianum ein Begegnungsabend unter dem Motto "um Türen zu öffnen für die Ausbildung junger Menschen" statt. Eingeladen waren hierzu Menschen, die im privaten oder beruflichen Bereich mit dem Haus und seinen Bewohnern in Kontakt stehen. Nach der Begrüßung durch Direktor Pater Ewald Häusler konnte sich jeder am Grillbuffet sattessen. Anschließend bestand die Möglichkeit, sich einer Hausführung anzuschließen, an einem der vielen Angebote für Jung und Alt mitzuwirken, oder sich einfach gegenseitig kennen zu lernen und sich zu unterhalten. Abgerundet wurde das Programm durch die musikalische Untermalung der hauseigenen "Kneidl-Band" und Theatersketche der Gruppe "Stefan und Ute".

 

Die Ansprache von P. Häusler ist weiter unten auf dieser Seite abgedruckt, kann aber auch hier heruntergeladen werden.

 

 

Weiter geht's mit einigen Bildimpressionen des Abends:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun zur Ansprache von P. Häusler:

 

Herzlich willkommen zum Abend der Begegnung im Salesianum !

 

als Jugendlicher,

Schüler, Auszubildender,

 

als Lehrer, Schulleiter,

 

als Geselle, Ausbilder, Meister,

Ausbildungsleiter, Chef,

 

als Berufsberater,

Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit,

Verantwortliche der Jugendhilfe,

Verantwortliche für Prävention und Opferschutz im Polizeipräsidium,

 

als Politiker,

Mitglied des Bezirksausschusses,

Mitglied des Stadtrates,

 

als ehrenamtlicher Mitarbeiter,

als Erzieher, Pädagoge, Heimleiter, als Provinzial, Verantwortlicher für Personal und Werke, als  Mitbruder der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos

 

als Vertreter kooperierender Einrichtungen in Kirche und Gesellschaft,

 

als Nachbarn, Eltern, Interessent und Förderer junger Menschen

 

 

 

 

Unser Anliegen am heutigen Abend der Begegnung:

 

Ø      Einander kennen lernen

Ø      Initialzündung für Jugendliche starten;

Ø      Themen benennen, wo es in Schule, Ausbildung, Freizeit hakt;

Ø      Kooperation ermöglichen, um vorhandene Probleme zusammen mit den Jugendlichen zu lösen;

Ø      Entgegenkommen und Bereitschaft fördern, im Alltag auf kurzem Weg und zeitnah Kontakt miteinander aufzunehmen;

Ø      Gegenseitige Erwartungen klar formulieren;

Ø      Adressen austauschen und konkrete Formen der Kooperation vereinbaren;

Ø      Sehen und hautnah erleben, wo und wie Jugendliche wohnen und ihre Freizeit verbringen;

Ø      Durch die heutige Erfahrung und Information, die Möglichkeit des begleiteten Jugendwohnens an Jugendliche und Eltern vermitteln;

Ø      Die Chancen und den Stellenwert der präventiven, vorbeugenden Kinder- und Jugendarbeit im Sinne einer ganzheitlichen Begleitung (Pädagogik Don Boscos) erlebnishaft einsichtig machen und um Förderung und Unterstützung werben;

Ø      Einen gemütlichen Abend verbringen und sich wohl fühlen;

 

 

Was können wir Jugendlichen anbieten, damit Ausbildung nachhaltig gelingt?

 

Ø      Unser echtes, uneigennütziges Interesse am Jugendlichen und seiner persönlichen Entwicklung (auch bei abweisendem Verhalten);

Ø      Unser persönliches Vorbild in einer verlässlichen Partnerschaft mit den Jugendlichen, die Verständnis, Anteilnahme, Mitleben, aber auch an der Realität orientiertes Fordern und Fördern beinhaltet;

Ø      Unsere fachliche Kompetenz;

Ø      Durch schulische und persönliche Qualifikation (Qualivorbereitung und Persönlichkeitsschulung) die Voraussetzungen schaffen, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen;

Ø      Die Berufsausbildung ganzheitlich begleiten, Tiefpunkte, Leistungsdefizite, Motivationsschwächen, Verhaltensdefizite rechtzeitig erkennen und die Probleme durch Kontakte und Absprachen aller Beteiligter  und Fördermaßnahmen zeitnah beheben;

Ø      Einen jugendgemäßen Wohn- und Lebensraum;

Ø      Aktive, erlebnisorientierte Freizeitgestaltung;

Ø      Gemeinschaftserfahrungen in der Gleichaltrigengruppe;

Ø      Persönliche Beratung und Begleitung in Krisensituationen, persönlichen Problemlagen; Orientierung in Lebensfragen;

 

 

Wozu wir Sie im Interesse junger Menschen ermutigen möchten !

 

Ø      Ergreifen Sie Intiative und übernehmen Sie Verantwortung, wenn es Probleme mit Jugendlichen gibt oder wenn ein Jugendlicher ein Problem hat; Jugendsozialarbeit lebt vom persönlichen Engagement;

Ø      Lassen Sie sich nicht abweisen und öffnen Sie mit Ihrer Beharrlichkeit und Unnachgiebigkeit Türen;

Ø      Versuchen Sie auch einen Teil der Freizeit mit Jugendlichen zu verbringen (in Pausen, beim Spiel, im Gespräch), um Anteil an Ihrer persönlichen Lebenswelt zu nehmen, sie so besser zu verstehen und Beziehung aufzubauen; Spielen Sie auch heute Abend, wo sich die Möglichkeit bietet, mit;

Ø      Setzen Sie sich in Ihrem Bereich für Spielräume und Spielplätze ein und fördern Sie sinnvolle, erlebnisorientierte Aktivitäten;

Ø      Seien Sie in diesem Sinne Anwalt der Jugendlichen in Schule, Ausbildung, Beruf, in Politik und Öffentlichkeit;

Ø      Versuchen Sie ständig die heutige Lebenswelt  unter dem Blickwinkel junger Menschen zu betrachten und auf diesem Hintergrund eine sinnvolle Zukunftsperspektive zu formulieren;

Ø      Fordern Sie auch uns als Pädagogen heraus, uns intensiv am konkreten Fall mit der Schul- und Berufswelt der Jugendlichen auseinanderzusetzen und unsere Möglichkeiten einzubringen; Gehen Sie uns, wenn es sein muss, auf die Nerven, damit etwas geschieht.

 

Die Ansprache kann auch hier heruntergeladen werden.

 

tm



Publiziert am: 04-07-2007

Zur Übersicht | Nach oben